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Bericht über die Teilnahme des ADL505, Clubstation OE5XLM, am IARU Fieldday-Contest durch OE5BFM, OE5HWN und OE5SGL:

11. September 2009; Herbert Barfuß OE5BFM

Bericht über die Teilnahme des ADL505, Clubstation OE5XLM, am IARU Fieldday-Contest durch OE5BFM, OE5HWN und OE5SGL:

 

Von Samstag, den 5. September, Beginn 13 Uhr UTC bis Sonntag, 6. September, 13 Uhr UTC, fand der diesjährige IARU Region-1 SSB Fieldday-Contest statt.

So beschlossen auch wir, d.h. OM Herbert-OE5BFM, OM Helmut-OE5HWN und OM Günther-OE5SGL in der Klasse: portable, multi operator, low power (bis 100W), assisted (d.h. mehrere Antennen und Internetunterstützung erlaubt) teilzunehmen.

Die Stromversorgung darf nicht aus dem öffentlichen Netz erfolgen, das nächste bewohnte Gebäude muss mindestens 100m entfernt sein und die maximale Masthöhe darf 15m nicht überschreiten.

 

Samstags um ca. 10 Uhr begannen wir mit dem Aufbau. Es wurden drei interessante Antennen eingesetzt, jede mit unterschiedlichen Eigenschaften:

 
  1. Ein 12m Spieth Mast mit Quad Loop. Diese Antenne ist von 30m bis 10m einsetzbar und ist quadtypisch relativ ruhig und flachstrahlend für DX.
  2. Eine 15m Breitband-Vertical mit direkt angeschlossenem Tuner. Diese Antenne entwickelte ihre Stärken bei DX auf 40m und 80m.
  3. Eine steilstrahlende NVIS (Near Vertical Incidence Skywave), gebaut von OE5PKN.

Diese Antenne ist ursprünglich für den Notfunkeinsatz gedacht und besteht aus bewusst tief hängenden und daher steil strahlenden Dipolen. Die Reduktion der Erdverluste wird durch einen zusätzlich ausgelegten Draht unter dem Dipol erreicht.

Die NVIS brachte folglich die besten Signale auf 80m und 40m aus den Nachbarländern.

 

Es wurde ein Yaesu FT-897 sowie als Ersatzgerät ein Kenwood TS-130S eingesetzt.

Der Automatiktuner war ein LDG AT-200pro.

Mit dem auf diesen Fieldday- Contest angepassten Logbuchprogramm des Hamoffice 4 wurden sofort die erreichten Punkte, Multiplikatoren und doppelt gearbeiteten Stationen angezeigt.

 

Herbert und Helmut wechselten sich, je nach Ermüdungserscheinungen, fliegend ab.

Nachts waren wir im Wohnwagen froh, ein genügend starkes Stromaggregat zu haben, welches auch einen Heizlüfter auf niedriger Stufe mitversorgen konnte.

In den letzten Stunden wurde es dann zusehends mühsamer neue Stationen zu arbeiten- die Doppeleinträge mehrten sich. Mit unserem erreichten Punkteergebnis sollte eine Platzierung im Mittelfeld möglich sein, nicht schlecht für unseren ersten Fieldday-Contest!

 

Jedenfalls hat es allen Beteiligten viel Spaß gemacht!

Campingstimmung, Funkerkameradschaft, testen interessanter portabler Antennen und Vollgasfunken, was will man(n) mehr? So bekamen wir auch immer wieder Besuch von OM´s, aber auch interessierten Beobachtern, könnte durchaus sein, dass der eine oder andere von der Fieldday-Begeisterung angesteckt wurde.

 

Unser besonderer Dank geht an:

OM Karl, OE5PKN, für die Bereitstellung des Stromaggregates

OM Günther, OE5SGL, für den tollen Wohnwagen

Und last not least an unsere XYL´s, die uns mit Grillgut, Kaffee usw. belieferten

 
Herbert, OE5BFM

 

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